In goldnem Glanz zieht übers Land, der Herbst, mit bunten Früchten im Gepäck!

Der Herbst beschert wieder einige gesunde Leckereien, die oftmals unterschätzt werden. So sind bereits die ersten Walnüsse reif. In ihnen stecken Omega-3-Fettsäuren, deren gesundheitsfördernde Wirkung bereits mehrfach nachgewiesen ist. Sie stärken das Herz-Kreislauf-System, lindern Beschwerden bei Rheuma und Gicht und werden besonders Diabetikern für die tägliche Ernährung empfohlen. Die Walnuss ist auch reich an Zink und Kalium, außerdem enthält sie Magnesium, Phosphor, Schwefel, Eisen, Calcium und die Vitamine A, B1, B2, B3, C, E und Pantothensäure. Zudem steckt in Walnüssen Melatonin, was Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf, Parkinson und Alzheimer entgegenwirkt. Melatonin ist ein Antioxidantium, das die Entstehung von freien Radikalen verhindert. Freie Radikale lösen Stress in Körperzellen und damit im Gewebe aus.
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Rambutan aus Malaysia
Beschreibung
Die Rambutan gehört zu der selben Pflanzengruppe wie die Litschi und ist ihr auch in Aussehen und Geschmack ähnlich. Rambutans sind rundlich ovale, bis zu 5cm große Früchte. Die rote Schale ist fest und in viele kleine Felder unterteilt. Jedes dieser Felder ist in einen langen, weichen roten oder gelben Stachel ausgezogen. Die Stacheln stehen nicht von der Frucht ab, sondern kräuseln sich um die Schale. Wegen dieser weichen Auswüchsen wird die Rambutan auch “Haarige Litschi” genannt.
Mangostane aus Malaysia
Beschreibung
Die kugeligen, bis zu 9cm großen Früchte haben eine harte, rotbraun bis dunkelviolett gefärbte Schale. An einem Ende der Frucht befindet sich deutlich erkennbar eine verholzte Narbe. Am Stielansatz sind noch die vier trockenen Kelchblätter vorhanden. Das Fruchtfleisch liegt wie in einer Höhle eingebettet im Inneren der dicken Schale. Verglichen mit der Gesamtgröße der Frucht ist der Anteil des Fruchtfleisches sehr gering. Es ist weich, weiß und saftig. Es ist in vier bis sieben Segmente aufgeteilt, die wie bei einer Mandarine angeordnet sind und sich leicht voneinander trennen lassen. Die gelbgrünen Samen sind länglich und können mitgegessen werden. In vielen Früchten befinden sich keine Samen.
Kokosnuß aus Polynesien
Beschreibung
Die Kokosnuß ist die Frucht der Kokospalme. Trotz ihres Namens gehört sie nicht zu den Nüssen, sondern zu den Steinfrüchten. Die Kokosnuß ist eiförmig und wird 12-20cm lang. Sie ist von einer dicken Faserschicht umgeben, die eine glatte grünliche Außenhaut besitzt. Bei uns gelangen die Kokosnüsse allerdings ohne diese Außenhaut auf den Markt. Die harte, dunkelbraune Schale ist mit enganliegenden Fasern umgeben. An der Spitze erkennt man drei rundliche Keimporen. Durch einer dieser Poren schießt sich der jungeTrieb, wenn die Kokosnuß auskeimt. Beim Kauf einer Kokosnuß sollte man den “Schütteltest” machen. Im Inneren muß man eine Flüssigkeit, das Kokoswasser, gluckern hören. Ist die Kokosnuß innen ausgetrocknet, ist sie zu alt und meist verdorben.
Kiwano aus Neuseeland
Beschreibung
Die Kiwano ist eine ganz besondere Melonenart. Wer sie das erste Mal sieht, weiß sofort, warum sie auch Hornmelone genannt wird. Die walzenförmige Frucht ist mit zahlreichen hornartigen Auswüchsen bedeckt. Kiwanos werden 10-14cm lang mit einem Durchmesser von etwa 8cm. Die Schale kann gelb bis rot sein. Das Fruchtfleisch ist grünlich, sehr weich, fast geleeartig und mit unzähligen flachen, hellen Samen durchsetzt.
Karambola aus Südostasien
Beschreibung
Die Karambola besitzt ein so typisches Aussehen, daß man sie mit keiner anderen Frucht verwechseln kann.
Die Früchte werden bis zu 12cm lang und weisen in Längsrichtung fünf tiefe Rippen auf. Schneidet man die Früchte quer in Scheiben, enstehen sehr dekorative, fünfzackige Sterne, die sich gut zur Verzierung von Desserts eignen. Daher wird die Karambola auch Sternfrucht genannt.
Die Schale ist wachsartig und blaßgrün, hellgelb oder goldgelb gefärbt. Sobald sich die Schale an den Kanten bräunlich zu färben beginnt, hat die Frucht ihren besten Reifegrad erreicht und sollte verzehrt werden. Das Fruchtfleisch ist auch gelb gefärbt. Es ist knackig und saftig und duftet nach Jasmin.
Kaktusfeige aus Mexiko
Beschreibung
Die Kaktusfeigen sind ovale, bis zu 10cm lang werdende Früchte. Die Schale ist mit warzenartigen Erhebungen besetzt, die meistens kleine spitze Dornen, in Büscheln angeordnet, tragen. Die Schale kann gelb, orange oder rotviolett sein. Das Fruchtfleisch ist gelb, rosa, oder rot gefärbt und mit zahlreichen schwarzen Samen durchsetzt. Der Farbstoff dieser Früchte ist sehr intensiv und läßt sich nur schwer entfernen. Ißt man eine größere Menge der dunkelroten Kaktusfeigen, kann sich auch der Urin ebenso verfärben, was allerdings nicht gesundheitsschädlich ist.
Jackfrucht aus Vorderindien
Beschreibung
Die auch als Nangka bezeichnete Jackfrucht ist die Scheinfrucht des 10-25 m hohen, immergrünen Jackfruchtbaumes. Die unregelmäßig geformten riesigen Früchte werden bis zu einem Meter lang, 50cm dick und 10-40kg schwer. Sie besitzen eine harte, hellgelbe bis grüne, warzige mit zahlreichen 0.5cm langen Ausstülpungen oder Noppen besetzte Fruchtschale und verbreiten einen unangenehmen Geruch. Im Inneren finden wir zahlreiche sechseckige taubeneigroße, Sackähnliche Einzelfrüchte. Diese enthalten einen etwa 2-3cm großen, braunen Kern. Ihr goldgelbes oder zartlila Fruchtfleisch ist nicht sehr saftig, feinfaserig und angenehm süß. Es erinnert an Durian und schmeckt feigenähnlich oder entfernt mild nach Honig.
Songtexte erzählen von den Höhen und Tiefen des Lebens
Physalis aus Mittelamerika
Beschreibung
Die auch als Physalis bezeichnete Kapstachelbeere sieht einer einheimischen Verwandten, der Lampionblume, sehr ähnlich. Die Frucht entwickelt sich im Inneren des Blütenkelches, dessen Blätter vertrocknen und eine hellbraune Farbe annehmen, aber nicht abfallen. Da sie wie ein Papierlampion aussehen, hat unsere einheimische Pflanze diesen Namen erhalten. Sowohl die Kapstachelbeere als auch die Lampionblume gehören zur Gruppe der Nachtschattengewächse wie Kartoffel und Tomate. Die Früchte sind etwa kirschgroße, orangefarbene Beeren, die noch umhüllt von dem vertrockneten Blütenkelch in den Handel kommen.








