Beschreibung
Das Zuckerrohr gehört wie der Bambus zu den Gräsern. Die Halme erreichen einen Durchmesser von etwa 5 Zentimetern. Die harte Wand ist außen glatt und hellbraun gefärbt. In regelmäßigen Abständen ist der Halm von den sogenannten Knoten unterbrochen, die wie eine nahtförmige Unterbrechung aussehen. Im Inneren sind die Halme sehr faserig, dafür aber um so saftiger.
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Rambutan aus Malaysia
Beschreibung
Die Rambutan gehört zu der selben Pflanzengruppe wie die Litschi und ist ihr auch in Aussehen und Geschmack ähnlich. Rambutans sind rundlich ovale, bis zu 5cm große Früchte. Die rote Schale ist fest und in viele kleine Felder unterteilt. Jedes dieser Felder ist in einen langen, weichen roten oder gelben Stachel ausgezogen. Die Stacheln stehen nicht von der Frucht ab, sondern kräuseln sich um die Schale. Wegen dieser weichen Auswüchsen wird die Rambutan auch “Haarige Litschi” genannt.
Mangostane aus Malaysia
Beschreibung
Die kugeligen, bis zu 9cm großen Früchte haben eine harte, rotbraun bis dunkelviolett gefärbte Schale. An einem Ende der Frucht befindet sich deutlich erkennbar eine verholzte Narbe. Am Stielansatz sind noch die vier trockenen Kelchblätter vorhanden. Das Fruchtfleisch liegt wie in einer Höhle eingebettet im Inneren der dicken Schale. Verglichen mit der Gesamtgröße der Frucht ist der Anteil des Fruchtfleisches sehr gering. Es ist weich, weiß und saftig. Es ist in vier bis sieben Segmente aufgeteilt, die wie bei einer Mandarine angeordnet sind und sich leicht voneinander trennen lassen. Die gelbgrünen Samen sind länglich und können mitgegessen werden. In vielen Früchten befinden sich keine Samen.
Loquat aus China
Beschreibung
Die Loquat, auch unter dem Namen “Japanische Mispel” bekannt, gehört wie Apfel oder Birne zu den Rosengewächsen. Die Früchte sind kugelig bis birnenförmig und werden etwa 7-8cm lang. An einem Ende tragen sie eine Einbuchtung, an der noch der vertrocknete Blütenkelch zu erkennen ist. Die Schale und das Fruchtfleisch sind orangegelb. Im Inneren befindet sich eine Art Gehäuse, ähnlich dem eines Apfels, in das zwei oder drei große, dunkelbraune Samen eingebettet sind. Das Fruchtfleisch ist knackig, saftig und süß. Die Bezeichnung Mispel ist etwas irreführend. Die Loquat ist mit der echten, braunen, holzigen Mispel nicht näher verwandt.
Kokosnuß aus Polynesien
Beschreibung
Die Kokosnuß ist die Frucht der Kokospalme. Trotz ihres Namens gehört sie nicht zu den Nüssen, sondern zu den Steinfrüchten. Die Kokosnuß ist eiförmig und wird 12-20cm lang. Sie ist von einer dicken Faserschicht umgeben, die eine glatte grünliche Außenhaut besitzt. Bei uns gelangen die Kokosnüsse allerdings ohne diese Außenhaut auf den Markt. Die harte, dunkelbraune Schale ist mit enganliegenden Fasern umgeben. An der Spitze erkennt man drei rundliche Keimporen. Durch einer dieser Poren schießt sich der jungeTrieb, wenn die Kokosnuß auskeimt. Beim Kauf einer Kokosnuß sollte man den “Schütteltest” machen. Im Inneren muß man eine Flüssigkeit, das Kokoswasser, gluckern hören. Ist die Kokosnuß innen ausgetrocknet, ist sie zu alt und meist verdorben.
Kiwano aus Neuseeland
Beschreibung
Die Kiwano ist eine ganz besondere Melonenart. Wer sie das erste Mal sieht, weiß sofort, warum sie auch Hornmelone genannt wird. Die walzenförmige Frucht ist mit zahlreichen hornartigen Auswüchsen bedeckt. Kiwanos werden 10-14cm lang mit einem Durchmesser von etwa 8cm. Die Schale kann gelb bis rot sein. Das Fruchtfleisch ist grünlich, sehr weich, fast geleeartig und mit unzähligen flachen, hellen Samen durchsetzt.
Kaktusfeige aus Mexiko
Beschreibung
Die Kaktusfeigen sind ovale, bis zu 10cm lang werdende Früchte. Die Schale ist mit warzenartigen Erhebungen besetzt, die meistens kleine spitze Dornen, in Büscheln angeordnet, tragen. Die Schale kann gelb, orange oder rotviolett sein. Das Fruchtfleisch ist gelb, rosa, oder rot gefärbt und mit zahlreichen schwarzen Samen durchsetzt. Der Farbstoff dieser Früchte ist sehr intensiv und läßt sich nur schwer entfernen. Ißt man eine größere Menge der dunkelroten Kaktusfeigen, kann sich auch der Urin ebenso verfärben, was allerdings nicht gesundheitsschädlich ist.
Jackfrucht aus Vorderindien
Beschreibung
Die auch als Nangka bezeichnete Jackfrucht ist die Scheinfrucht des 10-25 m hohen, immergrünen Jackfruchtbaumes. Die unregelmäßig geformten riesigen Früchte werden bis zu einem Meter lang, 50cm dick und 10-40kg schwer. Sie besitzen eine harte, hellgelbe bis grüne, warzige mit zahlreichen 0.5cm langen Ausstülpungen oder Noppen besetzte Fruchtschale und verbreiten einen unangenehmen Geruch. Im Inneren finden wir zahlreiche sechseckige taubeneigroße, Sackähnliche Einzelfrüchte. Diese enthalten einen etwa 2-3cm großen, braunen Kern. Ihr goldgelbes oder zartlila Fruchtfleisch ist nicht sehr saftig, feinfaserig und angenehm süß. Es erinnert an Durian und schmeckt feigenähnlich oder entfernt mild nach Honig.
Guaven aus Tropisches Amerika
Beschreibung
Guaven sind apfelgroße, ovale Früchte mit einer weichen, wachsartigen Schale, die zunächst grün ist und bei Vollreife gelb wird. Das Fruchtfleisch kann weißlich, gelb oder rosa gefärbt sein. Im Innereren sind ringförmig zahlreiche, kantige, nierenförmige, helle Samen angeordnet. Sie können mitgegessen werden. Das Fruchtfleisch ist sahnig-weich und dort, wo sich die Samen befinden, hat es eine schleimige Konsistenz. Guaven gehören zur Familie der Myrtengewächse.
Curuba aus Südbrasilien
Beschreibung
Die Curuba zählt zur Gattung der Passionsfrüchte, wie die Maracuja. Sie wächst häufig unkultiviert an immergrünen Kletterpflanzen. Die reife Frucht sieht einer Banane ähnlich. Sie ist länglich oval, ca. 10cm lang, im Querschnitt rund. Ihre Schale ist fast so dick und fest wie die der Banane. Das Fruchtfleisch, von einem weißen Häutchen umgeben, ist gelblich bis orangengelb und geleeartig. Die Curuba duftet angenehm, ihr Geschmack ist vollfruchtig, säuerlich aromatisch, apfelähnlich.











