Beschreibung
Die Loquat, auch unter dem Namen “Japanische Mispel” bekannt, gehört wie Apfel oder Birne zu den Rosengewächsen. Die Früchte sind kugelig bis birnenförmig und werden etwa 7-8cm lang. An einem Ende tragen sie eine Einbuchtung, an der noch der vertrocknete Blütenkelch zu erkennen ist. Die Schale und das Fruchtfleisch sind orangegelb. Im Inneren befindet sich eine Art Gehäuse, ähnlich dem eines Apfels, in das zwei oder drei große, dunkelbraune Samen eingebettet sind. Das Fruchtfleisch ist knackig, saftig und süß. Die Bezeichnung Mispel ist etwas irreführend. Die Loquat ist mit der echten, braunen, holzigen Mispel nicht näher verwandt.
Schlagwort-Archive: Fruchtfleisch
Litschi aus Südchina
Beschreibung
Die rötlich braune, spröde Schale ist in viele kleine Felder unterteilt, auf denen sich jeweils eine spitze Warze befindet. Die Schale ist dünn und brüchig, sodaß sie leicht von dem weißlichen, glatten Fruchtfleisch entfernt werden kann. Das leicht durchscheinende Fruchtfleisch ist sehr saftig und besitzt einen frischen, süßlichen, aromatischen Geschmack. Im Inneren der Frucht befindet sich ein großer brauner glänzender Kern, der nicht mitgegessen werden kann.
Kokosnuß aus Polynesien
Beschreibung
Die Kokosnuß ist die Frucht der Kokospalme. Trotz ihres Namens gehört sie nicht zu den Nüssen, sondern zu den Steinfrüchten. Die Kokosnuß ist eiförmig und wird 12-20cm lang. Sie ist von einer dicken Faserschicht umgeben, die eine glatte grünliche Außenhaut besitzt. Bei uns gelangen die Kokosnüsse allerdings ohne diese Außenhaut auf den Markt. Die harte, dunkelbraune Schale ist mit enganliegenden Fasern umgeben. An der Spitze erkennt man drei rundliche Keimporen. Durch einer dieser Poren schießt sich der jungeTrieb, wenn die Kokosnuß auskeimt. Beim Kauf einer Kokosnuß sollte man den “Schütteltest” machen. Im Inneren muß man eine Flüssigkeit, das Kokoswasser, gluckern hören. Ist die Kokosnuß innen ausgetrocknet, ist sie zu alt und meist verdorben.
Kiwano aus Neuseeland
Beschreibung
Die Kiwano ist eine ganz besondere Melonenart. Wer sie das erste Mal sieht, weiß sofort, warum sie auch Hornmelone genannt wird. Die walzenförmige Frucht ist mit zahlreichen hornartigen Auswüchsen bedeckt. Kiwanos werden 10-14cm lang mit einem Durchmesser von etwa 8cm. Die Schale kann gelb bis rot sein. Das Fruchtfleisch ist grünlich, sehr weich, fast geleeartig und mit unzähligen flachen, hellen Samen durchsetzt.
Karambola aus Südostasien
Beschreibung
Die Karambola besitzt ein so typisches Aussehen, daß man sie mit keiner anderen Frucht verwechseln kann.
Die Früchte werden bis zu 12cm lang und weisen in Längsrichtung fünf tiefe Rippen auf. Schneidet man die Früchte quer in Scheiben, enstehen sehr dekorative, fünfzackige Sterne, die sich gut zur Verzierung von Desserts eignen. Daher wird die Karambola auch Sternfrucht genannt.
Die Schale ist wachsartig und blaßgrün, hellgelb oder goldgelb gefärbt. Sobald sich die Schale an den Kanten bräunlich zu färben beginnt, hat die Frucht ihren besten Reifegrad erreicht und sollte verzehrt werden. Das Fruchtfleisch ist auch gelb gefärbt. Es ist knackig und saftig und duftet nach Jasmin.
Kleine Apfelkunde:Golden Delicious & Cameo
Golden Delicious
Aussehen:
Die Farbe des Golden Delicious reicht von vollreif gelb bis goldgelb; vorher mehr grünlich, wobei er sonnenseitig auch einen rötlich goldenen Hauch haben kann. Er besitzt auffallend viele Lentizellen, die sich als dunkle Pünktchen oder graue Roststerne zeigen.
Kaktusfeige aus Mexiko
Beschreibung
Die Kaktusfeigen sind ovale, bis zu 10cm lang werdende Früchte. Die Schale ist mit warzenartigen Erhebungen besetzt, die meistens kleine spitze Dornen, in Büscheln angeordnet, tragen. Die Schale kann gelb, orange oder rotviolett sein. Das Fruchtfleisch ist gelb, rosa, oder rot gefärbt und mit zahlreichen schwarzen Samen durchsetzt. Der Farbstoff dieser Früchte ist sehr intensiv und läßt sich nur schwer entfernen. Ißt man eine größere Menge der dunkelroten Kaktusfeigen, kann sich auch der Urin ebenso verfärben, was allerdings nicht gesundheitsschädlich ist.
Jackfrucht aus Vorderindien
Beschreibung
Die auch als Nangka bezeichnete Jackfrucht ist die Scheinfrucht des 10-25 m hohen, immergrünen Jackfruchtbaumes. Die unregelmäßig geformten riesigen Früchte werden bis zu einem Meter lang, 50cm dick und 10-40kg schwer. Sie besitzen eine harte, hellgelbe bis grüne, warzige mit zahlreichen 0.5cm langen Ausstülpungen oder Noppen besetzte Fruchtschale und verbreiten einen unangenehmen Geruch. Im Inneren finden wir zahlreiche sechseckige taubeneigroße, Sackähnliche Einzelfrüchte. Diese enthalten einen etwa 2-3cm großen, braunen Kern. Ihr goldgelbes oder zartlila Fruchtfleisch ist nicht sehr saftig, feinfaserig und angenehm süß. Es erinnert an Durian und schmeckt feigenähnlich oder entfernt mild nach Honig.
Sommerzeit ist gleich Melonenzeit!
Curuba aus Südbrasilien
Beschreibung
Die Curuba zählt zur Gattung der Passionsfrüchte, wie die Maracuja. Sie wächst häufig unkultiviert an immergrünen Kletterpflanzen. Die reife Frucht sieht einer Banane ähnlich. Sie ist länglich oval, ca. 10cm lang, im Querschnitt rund. Ihre Schale ist fast so dick und fest wie die der Banane. Das Fruchtfleisch, von einem weißen Häutchen umgeben, ist gelblich bis orangengelb und geleeartig. Die Curuba duftet angenehm, ihr Geschmack ist vollfruchtig, säuerlich aromatisch, apfelähnlich.








