In goldnem Glanz zieht übers Land, der Herbst, mit bunten Früchten im Gepäck!

Der Herbst beschert wieder einige gesunde Leckereien, die oftmals unterschätzt werden. So sind bereits die ersten Walnüsse reif. In ihnen stecken Omega-3-Fettsäuren, deren gesundheitsfördernde Wirkung bereits mehrfach nachgewiesen ist. Sie stärken das Herz-Kreislauf-System, lindern Beschwerden bei Rheuma und Gicht und werden besonders Diabetikern für die tägliche Ernährung empfohlen. Die Walnuss ist auch reich an Zink und Kalium, außerdem enthält sie Magnesium, Phosphor, Schwefel, Eisen, Calcium und die Vitamine A, B1, B2, B3, C, E und Pantothensäure. Zudem steckt in Walnüssen Melatonin, was Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf, Parkinson und Alzheimer entgegenwirkt. Melatonin ist ein Antioxidantium, das die Entstehung von freien Radikalen verhindert. Freie Radikale lösen Stress in Körperzellen und damit im Gewebe aus.
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Tamarillo aus Nördliches Südamerika
Beschreibung
Die Tamarillo gehört zu den Nachtschattengewächsen. Die eiförmigen, 8 – 10 cm langen Früchte haben eine gewisse Ähnlichkeit mit Tomaten. Daher werden sie auch häufig Baumtomaten genannt. Die glatte Schale ist gelb, rot oder dunkelpurpurrot. Wie bei einer Tomate sind zahlreiche weiche Samen in dem geleeartigen, gelblichen oder roten Fruchtfleisch kreisförmig angeordnet.
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Rambutan aus Malaysia
Beschreibung
Die Rambutan gehört zu der selben Pflanzengruppe wie die Litschi und ist ihr auch in Aussehen und Geschmack ähnlich. Rambutans sind rundlich ovale, bis zu 5cm große Früchte. Die rote Schale ist fest und in viele kleine Felder unterteilt. Jedes dieser Felder ist in einen langen, weichen roten oder gelben Stachel ausgezogen. Die Stacheln stehen nicht von der Frucht ab, sondern kräuseln sich um die Schale. Wegen dieser weichen Auswüchsen wird die Rambutan auch “Haarige Litschi” genannt.
Pitahaya aus Kolumbien
Beschreibung
Die Pitahaya ist die Frucht einer Kakteenart mit langen, dreikantigen Trieben und Zweigen. Bizarr wie die Pflanze selbst sind auch ihre Früchte. Diese sind oval bis eiförmig, ca. 10cm lang. Ihre Haut ist gelb und mit warzenartigen Auswüchsen und Wülsten besetzt. Das weißliche Fruchtfleisch enthält – gleichmäßig verteilt – zahlreiche kleine dunkle Samen. Es schmeckt erfrischend und einzigartig aromatisch. Neben der gelbfrüchtigen Art gibt es auch eine mit roten, glatthäutigen Früchten, deren leuchtendrotes Fruchtfleisch jedoch weniger schmackhaft ist.
Maracujas aus Brasilien
Beschreibung
Maracujas sind die Früchte der Passionsblumen und werden daher auch Passionsfrüchte genannt. Bei uns werden verschiedene Varianten der Passionsfrucht angeboten, die sich auf den ersten Blick nicht sehr ähnlich sehen. Allen gemeinsam ist die kugelige Form. Die Schale ist pergament- oder wachsartig und kann dunkelviolett, grüngelb oder orange gefärbt sein. Bei allen Früchten befinden sich im Inneren zahlreiche Samen, die von schleimigem, grünlichem Fruchtfleisch, das Saftbläschengewebe genannt wird, umgeben sind.
Mangostane aus Malaysia
Beschreibung
Die kugeligen, bis zu 9cm großen Früchte haben eine harte, rotbraun bis dunkelviolett gefärbte Schale. An einem Ende der Frucht befindet sich deutlich erkennbar eine verholzte Narbe. Am Stielansatz sind noch die vier trockenen Kelchblätter vorhanden. Das Fruchtfleisch liegt wie in einer Höhle eingebettet im Inneren der dicken Schale. Verglichen mit der Gesamtgröße der Frucht ist der Anteil des Fruchtfleisches sehr gering. Es ist weich, weiß und saftig. Es ist in vier bis sieben Segmente aufgeteilt, die wie bei einer Mandarine angeordnet sind und sich leicht voneinander trennen lassen. Die gelbgrünen Samen sind länglich und können mitgegessen werden. In vielen Früchten befinden sich keine Samen.
Karambola aus Südostasien
Beschreibung
Die Karambola besitzt ein so typisches Aussehen, daß man sie mit keiner anderen Frucht verwechseln kann.
Die Früchte werden bis zu 12cm lang und weisen in Längsrichtung fünf tiefe Rippen auf. Schneidet man die Früchte quer in Scheiben, enstehen sehr dekorative, fünfzackige Sterne, die sich gut zur Verzierung von Desserts eignen. Daher wird die Karambola auch Sternfrucht genannt.
Die Schale ist wachsartig und blaßgrün, hellgelb oder goldgelb gefärbt. Sobald sich die Schale an den Kanten bräunlich zu färben beginnt, hat die Frucht ihren besten Reifegrad erreicht und sollte verzehrt werden. Das Fruchtfleisch ist auch gelb gefärbt. Es ist knackig und saftig und duftet nach Jasmin.
Jackfrucht aus Vorderindien
Beschreibung
Die auch als Nangka bezeichnete Jackfrucht ist die Scheinfrucht des 10-25 m hohen, immergrünen Jackfruchtbaumes. Die unregelmäßig geformten riesigen Früchte werden bis zu einem Meter lang, 50cm dick und 10-40kg schwer. Sie besitzen eine harte, hellgelbe bis grüne, warzige mit zahlreichen 0.5cm langen Ausstülpungen oder Noppen besetzte Fruchtschale und verbreiten einen unangenehmen Geruch. Im Inneren finden wir zahlreiche sechseckige taubeneigroße, Sackähnliche Einzelfrüchte. Diese enthalten einen etwa 2-3cm großen, braunen Kern. Ihr goldgelbes oder zartlila Fruchtfleisch ist nicht sehr saftig, feinfaserig und angenehm süß. Es erinnert an Durian und schmeckt feigenähnlich oder entfernt mild nach Honig.
Guaven aus Tropisches Amerika
Beschreibung
Guaven sind apfelgroße, ovale Früchte mit einer weichen, wachsartigen Schale, die zunächst grün ist und bei Vollreife gelb wird. Das Fruchtfleisch kann weißlich, gelb oder rosa gefärbt sein. Im Innereren sind ringförmig zahlreiche, kantige, nierenförmige, helle Samen angeordnet. Sie können mitgegessen werden. Das Fruchtfleisch ist sahnig-weich und dort, wo sich die Samen befinden, hat es eine schleimige Konsistenz. Guaven gehören zur Familie der Myrtengewächse.








