Weininstitut offizieller Filmfestspiel-Partner

BerlinaleDas Deutsche Weininstitut ist offizieller Partner der 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Ausgeschenkt werden Spät- und Weißburgunder, Silvaner oder eine Rotweincuvée.

Auf Initiative des Deutschen Weininstituts (DWI) können die internationalen Gäste auf den Galas, Empfängen und in den Lounges der 61. Berlinale Weine aus dem Gastgeberland genießen. 16 verschiedene Weiß- und Rotweine wurden von einer unabhängigen Jury, der Berliner Sommeliers, Mitarbeiter der Berlinale, Vertreter der beteiligten Anbaugebiete und die Deutsche Weinkönigin Mandy Großgarten angehörten, sorgfältig ausgewählt.

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Bundesländer wollen Erhalt des Status Quo

Die Weinbau treibenden deutschen Bundesländer fordern einen Erhalt der derzeitigen Regelung der Pflanzungsrechte über 2018 hinaus.

Die Landesregierungen der Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz haben für die Sitzung des Bundesrats am 11. Februar 2011 einen gemeinsamen Antrag eingebracht. Die existierende Regelung zu den Pflanzrechten soll über 2018 hinaus gelten.

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Südafrika stark und sustainable

Das Weinland Südafrika wird mit rund 60 Ausstellern auf der diesjährigen ProWein vertreten sein. Themenschwerpunkt ist das neue Siegel “Sustainable Wine South Africa”.

Auf der Fachmesse ProWein, die vom 27. bis zum 29. März in Düsseldorf stattfindet, werden die ersten zertifizierten Weine aus nachhaltigem Anbau Schwerpunkt sein. Eine Sonderverkostung der roten 5-Sterne-Weine des John Platter South African Wine Guides 2011 ergänzt das Angebot in Halle 6. Im Vergleich zum Vorjahr sind 28 neue Teilnehmer und 15 sogenannte BEE (Black Economic Empowerment)-Betriebe kennenzulernen.

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Unmut nach Gemeinde-Entscheidung gegen Prinz zur Lippe

Der Gemeinderat von Liebstedt hat Georg Prinz zur Lippe einen Strich durch die Rechnung gemacht. Er beschloss, eine umstrittene Ordensburg selbst zu kaufen und durchkreuzte damit die prinzlichen Pläne, hier künftig Wein auszubauen. Nun ist die thüringische Landesentwicklungsgesellschaft indigniert.

Nachdem die Gemeinde Liebstedt nahe Weimar am vergangenen Dienstag ihr Vorkaufsrecht geltend gemacht hat, muss Georg Prinz zur Lippe, Inhaber des sächsischen Vorzeigeweinguts Schloss Proschwitz, seine Pläne begraben. Lippe wollte die Liebstedter Ordensburg erwerben, um hier Wein von in der Nähe angebauten Reben zu vinifizieren. Die Trauben werden nun mangels Alternativen auf Proschwitz gekeltert.

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Zusammenschluss zwecks Kostensenkung

WürttembergDer Zusammenschluss der Weingärtnergenossenschaft Oberes Zabergäu und der Weingärtner Cleebronn-Güglingen ist erfolgt. Durch die Fusion sollen die Kosten gesenkt werden.

Die Hochzeit wurde am 28. Januar 2011 bei der ordentlichen Generalversammlung in der historischen Herzogskelter in Güglingen beschlossen. Über 90 Prozent der Mitglieder beider Weingärtnergenossenschaften sprachen sich für die Fusion aus. Durch die Fusion sollen der Kostendruck gesenkt und die Kellerei in Cleebronn besser ausgelastet werden.

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Kräftiges Wachstum bei Hawesko

Die Weinhandelsgruppe Hawesko Holding AG hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2010 um rund zwölf Prozent auf 378 Millionen Euro gesteigert. Besonders stark wuchs dabei das Großhandelssegment (Wein Wolf und CWD Champagner- und Wein-Distributionsgesellschaft) mit über 26 Prozent, doch auch die Geschäftssegmente Facheinzelhandel (Jacques’ Wein-Depot) und Versandhandel (vornehmlich Hanseatisches Wein- und Sekt-Kontor) konnten ihr Geschäft verbessern.

„Der Geschäftsverlauf 2010 hat unsere ursprünglichen Erwartungen deutlich übertroffen. Im laufenden Geschäftsjahr 2011 werden wir weiter auf Expansionskurs bleiben und die vielversprechenden neuen Projekte, die wir in den vergangenen zwei Jahren angefangen haben, weiterverfolgen“, so der Hawesko-Vorstandsvorsitzende Alexander Margaritoff. Auch für das Jahr 2012 ist er optimistisch. (CS/Pressemitteilung)


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Weingut Janson-Bernhard erhält Förderpreis

Öko-LandbauDas Weingut Janson-Bernhard aus der Pfalz hat den Förderpreis Ökologischer Landbau erhalten. Mit dieser Auszeichnung ehrt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) besonders innovative Konzepte ökologisch wirtschaftender Betriebe. Winzerin Christine Bernhard nahm den Preis während der Internationalen Grünen Woche von Ministerin Ilse Aigner entgegen.

Bereits 1992 stellte Bernhard die gesamte Weinproduktion auf ökologische Bewirtschaftung um. Ihr Betrieb in Harxheim im Zellertal ist Mitglied im Bundesverband Ökologischer Weinbau (Ecovin) und in der Demeter-Gemeinschaft. Bernhard war von 1995 bis 2003 Ecovin-Bundesvorsitzende und arbeitet nach wie vor ehrenamtlich für den Verband. „Mein Ziel ist es, eine regionale ökologische Weinkultur zu leben und für viele Menschen sinnlich erfahrbar zu machen“, so die Agrar- und Umweltingenieurin. (CS/Pressemitteilungen)


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Erstes Vinocamp Deutschland geplant

Wein 2.0Im Juni 2011 ist auf dem Campus Geisenheim im Rheingau das erste deutsche Vinocamp geplant. Die Veranstaltung soll das Themenfeld Wein und Internet in Form eines Barcamps beleuchten. Dabei handelt es sich gemäß Wikipedia-Definition um eine offene Tagung, deren Ablauf und Inhalte von den Teilnehmern im Veranstaltungsverlauf selbst entwickelt und gestaltet werden. Die Vorträge und Diskussionsrunden im Rahmen des Barcamps koordinieren die Teilnehmer selbst.

Nach dem Vorbild der Vinocamps in Frankreich haben die deutschen Weinblogger Dirk Würtz und Thomas Lippert Mitte Januar 2011 das erste Vinocamp Deutschland initiiert. „Die Zielgruppe der Weinfreunde im Internet dürfte groß genug sein, um ein eigenes Barcamp rund um das Thema Wein durchführen zu können. Ich persönlich glaube, dass ein Vinocamp unsere kleine Wein 2.0-Szene sehr beleben kann“, so Lippert. Würtz präzisiert das Konzept: „Jeder, der möchte, darf teilnehmen und etwas zum Vinocamp beitragen. Hauptsache, es hat etwas mit Wein und dem Web zu tun. Man darf auch einfach nur kommen und zuhören, Ideen sammeln, Erfahrungen austauschen.“

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Ken Engebretsen neuer DWI-Büroleiter in Oslo

NorwegenKen Engebretsen (42) leitet seit Anfang Januar das norwegische Auslandsbüro des Deutschen Weininstituts (DWI). Der erfahrene Sommelier, Ausbilder und Weinjournalist will in seiner neuen Position „Weingenießer von der einmaligen Vielseitigkeit deutscher Weine überzeugen“, wie er sagt.

Als Trends im norwegischen Markt beobachtet Engebretsen einen zunehmenden Wettbewerb durch mehr Importeure, eine steigende Nachfrage nach höheren Weinqualitäten sowie eine wachsende Zahl junger Weinfreunde um die 30, die trockene Weine bevorzugen. „Unter den Weißweinen hat Deutschland einen Marktanteil von 34 Prozent in Norwegen. Die Exportzahlen haben sich innerhalb von acht Jahren nahezu verdoppelt“, berichtet Engebretsen. Er will diesen überdurchschnittlich hohen Marktanteil trotz stärkeren Wettbewerbs halten.

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