Am kommenden Freitag trifft die Weinelf Deutschland auf die Nationalmannschaft der ungarischen Winzer. Anstoß im Stadion des Margitszigeti Atlétikai Centrum auf der Magarethen-Insel im Herzen Budapests ist um 17 Uhr.
Bei einem schweren Unfall ist gestern ein Winzer im Weinberg nahe Klüsserath (Mosel) verstorben. Es war der zweite schwere Arbeitsunfall dieser Art binnen weniger Monate.
Die Krise macht sich auch beim Export deutscher Weine bemerkbar: Wert und Mengen sanken im ersten Halbjahr 2010 deutlich. Zu den erfreulichen Nachrichten gehört allerdings die Entwicklung in den USA und in Norwegen – und dass Qualitätsweine bei den Ausfuhren generell zulegen konnten.
Erstmals hat das Deutsche Weininstitut (DWI) in diesem Jahr die besten Spätburgunder im Rahmen der Bundesweinprämierung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft ausgezeichnet.
Auf den Etiketten elsässischer Weine soll es zukünftig Angaben zur Restsüße des Weins geben. Dies plant der neue Vorsitzende des Elsässer Winzerverbandes CIVA (Conseil Interprofessionnel des Vins d’Alsace), Rémy Gresser. Der biodynamisch arbeitende Winzer verwendet bereits eine Restsüße-Nomenklatur für seine eigenen Weine. Die derzeitigen Angaben seien “unvollständig”, so Gresser. Zukünftig soll mit einer von Eins bis Fünf reichenden Skala die Restsüße angezeigt werden. Bis zur endgültigen Etablierung einer neuen Regelung empfiehlt er den Winzern, auf ihren Etiketten die Begriffe sec, demi-sec, moelleux und liquoreux zu verwenden. Die Weinwirtschaft sollte sich grundsätzlich, so Gresser, auf ein “allgemeines System” zur Charakterisierung der Geschmacksrichtung einigen. Etiketten seien schießlich “eine phantastische Möglichkeit zur Kommunikation mit den Kunden, es ist schade, dass diese Plattform nicht besser genutzt wird”. (MW/Pressemitteilung)
M.A.Silva, einer der führenden Hersteller im Bereich Naturkork, wird neuer Hauptsponsor der Weinelf Deutschland. Nach der Sommerpause wird das M.A.Silva-Logo auf den neuen Trikots der Mannschaft zu sehen sein.
Im Vorfeld der Wahl zur 62. Deutschen Weinkönigin lud das Deutsche Weininstitut (DWI) die Kandidatinnen zu einem dreitägigen Vorbereitungsseminar nach Neustadt an der Weinstraße ein.
Jedes der 13 Anbaugebiete entsendet mit seiner Gebietsweinkönigin eine Kandidatin in den Wettbewerb um die höchste deutsche Weinkrone. Zentraler Bestandteil des Seminars war ein Kamera- und Rhetorik-Training, auch eine Stilberatung und ein Fotoshooting standen auf dem Programm. Auf dem Bild sind zu sehen in der vorderen Reihe von links: Carolin Spyra (Nahe), Melanie Unsleber (Franken), Gabi Emmerich (Mittelrhein), Sina Listmann (Rheinhessen), Mandy Großgarten (Ahr) und Gabi Klein (Pfalz), in der hinteren Reihe von links Annika Büchler (Hessische Bergstraße), Katharina Okfen (Mosel), Katja Bohnert (Baden), Annegret Föllner (Sachsen), Elvira Zahn (Saale-Unstrut), Julian Nägele (Württemberg) und Sarah Alt (Rheingau).
In der Pfalz wurden heute die ersten Trauben der frühreifen Sorte Solaris für die Herstellung des Federweißen gelesen. Mit dem Beginn der Hauptweinlese für die eigentliche Weinbereitung ist nach Angaben des Deutschen Weininstituts (DWI) nicht vor Mitte September zu rechnen.
“Die Voraussetzungen für einen guten Weinjahrgang 2010 sind nach dem aktuellen Stand der Rebenentwicklung gegeben”, sagt DWI-Sprecher Ernst Büscher. Die kühle Witterung während der Blüte habe in vielen Weinregionen zu einem geringeren Fruchtansatz geführt. Von daher sei bundesweit eine mittlere Erntemenge von etwa neun Millionen Hektolitern zu erwarten.
Unter dem Namen KINOVINO startet wieder einmal das Filmtheater-Wein-Programm in Rheinland-Pfalz. Die Tournee beginnt am 27. August in Mayen.
„Vorhang auf, Film ab“, heißt es, wenn die erfolgreiche Reihe KINOVINO wieder an den Start geht. „Mit KINOVINO verknüpfen wir zwei Kulturbereiche, nämlich die Filmkunst und das Weinmachen“, sagt der rheinland-pfälzische Weinbauminister Hendrik Hering.
Der Weinbauverband Saale-Unstrut feiert sein 20-jähriges Jubiläum. In dieser Zeit konnte die Rebfläche des Gebietes mehr als verdoppelt werden. Gab es zu DDR-Zeiten nur zwei Weinbaubetriebe, gehören dem Verband heute gut 50 Weingüter an.