Tanningehalt im Holzfass nun messbar

Bei der “Vinitech Wine Trade Fair” in Bordeaux ist die Erfindung einer Messmethode für Tanningehalte in einzelnen Fassdauben eines Holzfasses mit einer Goldmedaille ausgezeichnet worden. Die “Oakscan” genannte Methode erlaubt die Infrarot-Messung der exakten Anzahl von Tanninen in jeder einzelnen Fassdaube vor dem Zusammenbau zum kompletten Holzfass. Dies bedeutet, dass Weinmacher zukünftig einen exakten Tannin-Typ für den gewünschten Weinstil auswählen können. Das System wurde von Nicolas Mourey (Fasshersteller Radoux) in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Önologie an der Universität in Bordeaux entwickelt. Die Firma Radoux habe bereits – so die Pressemitteilung – die Absicht, das System für alle Fässer aus französischer Eiche einzuführen. Frederic Bonnaffous, technischer Direktor von Chateau le Boscq und Chateau Belgrave im Médoc, sagte: “Je mehr Variablen bei der Auswahl der reduziert werden können, um so besser”. Pierre Guillaum (Firma Radoux) wies darauf hin, dass es zwar “eine poetische Seite beim Weinmachen” gebe. Man benötige für die Arbeit aber auch “feste Parameter”.
(MW/PM)


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Klänge aus den Anden

HOHN­HORST (wa). Zu ei­nem Kon­zert der pe­rua­ni­schen Mu­sik­gruppe Allpa Yu­raq lädt die Mar­tins-Ge­meinde Hohn­horst am Diens­tag, dem 28. Sep­tem­ber, um 19 Uhr, in ein be­heiz­tes Zelt ein. Die sie­ben Mu­si­ker ver­zau­bern mit in­dia­ni­schen Klän­gen, vor­nehm­lich aus der An­den-Re­gion Süda­me­ri­kas. Sie spie­len da­bei auf den klas­si­schen In­stru­men­ten ih­res Lan­des wie Pan­flöten, Charan­gas, Gi­tar­ren und an­de­rem. Der Ein­tritt ist frei. Die Mar­tins-Ge­meinde er­bit­tet eine frei­wil­lige Gabe für die Ar­beit des Kin­der­wer­kes Li­ma, das in der Haupt­stadt Pe­rus in zwei großen Elends­ge­bie­ten Kin­der- und Schul­zen­tren un­ter­hält. Seit Jah­ren sei die Mar­tins-Ge­meinde eng mit dem Kin­der­werk Lima ver­bun­den, das die Kon­zert­reise von Allpa Yu­raq or­ga­ni­siert ha­be.

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Unterricht wird zur Lesestunde

 

RO­DEN­BER­G/­NENN­DORF (al). Zum 13. Mal hat das Kul­tur­fo­rum Bad Nenn­dorf in Zu­sam­men­ar­beit mit dem Fried­rich-Bö­de­cker-Kreis bei Kin­dern und Ju­gend­li­chen die Lust am Buch ent­fa­chen wol­len. Drei Au­to­ren wur­den ge­be­ten, sich an den Grund­schu­len von Has­te, Bad Nenn­dorf, Ro­den­berg und Ape­lern so­wie an der IGS Ro­den­berg und am Gym­na­sium Bad Nenn­dorf mit ih­ren Tex­ten vor­zu­stel­len. Vier Tage lang wur­den Un­ter­richts- zu Le­se­stun­den.

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Infoveranstaltung

BAD NENN­DORF (em). Die Volks­hoch­schu­len Ca­len­ber­ger Land und Schaum­burg bie­ten ab Ok­to­ber 2010 die be­rufs­be­glei­tende Wei­ter­bil­dung

“Päd­ago­gi­sche Fach­kraft für At­mung, Spra­che, Stimme und Be­we­gung nach Schlaff­horst-An­der­sen an. Der Lehr­gang rich­tet sich an Fach­kräfte aus Kin­der­ta­gestät­ten und Grund­schu­len.

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Rechtmäßigkeit der Weinwerbe-Abgaben erneut bestätigt

Die Rechtmäßigkeit der Abgaben für Weinwerbung sind nun auch in zweiter Instanz bestätigt worden. Laut aktueller Mitteilung des Deutschen Weininstituts DWI habe das Oberverwaltungsgericht Koblenz heute in zweiter Instanz die Klage eines Winzers gegen die im Weingesetz geregelte Erhebung einer Sondergabe für die nationale Weinwerbung abgewiesen. “Wir freuen uns natürlich sehr, dass nun auch das Berufungsgericht den Urteilen der Verwaltungsgerichte Koblenz, Neustadt und Mainz gefolgt ist, die bereits die Verfassungsmäßigkeit der Abgabe erstinstanzlich betätigt haben”, sagte Monika Reule, Vorstand des Deutschen Weinfonds, im Anschluss an die Urteilsverkündung.
“Die Gegenseite konnte offensichtlich keine neuen Tatsachen und Beweise anführen, die zu einem anders lautenden Urteil hätten führen können”, so Reule weiter. Vor diesem Hintergrund sei sie zuversichtlich, die unverändert notwendige Imagearbeit für deutsche Weine im In-und Ausland im Sinne der gesamten Weinwirtschaft fortsetzen zu können. Die Produktwerbung einzelner Unternehmen könne die Imagearbeit nicht ersetzen. Ein positives Image und Interesse für deutsche Weine sei vielmehr die Basis für den Unternehmenserfolg im Markt. Reule betonte, dass ohne ein sichtbares Gemeinschaftsmarketing auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene der deutsche Wein bei dem hohen internationalen Konkurrenzdruck schnell unsichtbar würde.
(MW/PM)


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