Auf den Etiketten elsässischer Weine soll es zukünftig Angaben zur Restsüße des Weins geben. Dies plant der neue Vorsitzende des Elsässer Winzerverbandes CIVA (Conseil Interprofessionnel des Vins d’Alsace), Rémy Gresser. Der biodynamisch arbeitende Winzer verwendet bereits eine Restsüße-Nomenklatur für seine eigenen Weine. Die derzeitigen Angaben seien “unvollständig”, so Gresser. Zukünftig soll mit einer von Eins bis Fünf reichenden Skala die Restsüße angezeigt werden. Bis zur endgültigen Etablierung einer neuen Regelung empfiehlt er den Winzern, auf ihren Etiketten die Begriffe sec, demi-sec, moelleux und liquoreux zu verwenden. Die Weinwirtschaft sollte sich grundsätzlich, so Gresser, auf ein “allgemeines System” zur Charakterisierung der Geschmacksrichtung einigen. Etiketten seien schießlich “eine phantastische Möglichkeit zur Kommunikation mit den Kunden, es ist schade, dass diese Plattform nicht besser genutzt wird”. (MW/Pressemitteilung)
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