Vor 20 Jahren wurde in Freyburg der Weinbauverband Saale-Unstrut gegründet; parallel dazu wurde die Region als Qualitätsanbaugebiet in die Reihen der nun gesamtdeutschen Winzerschaft aufgenommen. Zu DDR-Zeiten gab es gerade einmal zwei Weinbaubetriebe, die Winzergenossenschaft Freyburg und das Volkseigene Weingut Bad Kösen; das Anbaugebiet war mit 320 Hektar verschwindend klein.
1990 begann sich das Bild zu wandeln. 30 Weingüter im Haupterwerb und 40 im Nebenerwerb weist die gegenwärtige Statistik aus. Flankiert werden sie von den beiden Großen im Anbaugebiet, der Winzervereinigung Freyburg und dem Landesweingut Kloster Pforta in Bad Kösen. Heute gehören dem Verband 260 Mitglieder an, die über 90 Prozent der Rebfläche des Anbaugebiets repräsentieren. Dazu gehören neben gut 50 Weingütern auch fünf Agrargenossenschaften. 705 Hektar sind bestockt, 60 Hektar warten noch darauf, bepflanzt zu werden. (WF/Pressemitteilung)
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