Hawesko verzeichnet gutes erstes Halbjahr 2010

Gute Stimmung herrscht im Geschäftsbericht der Weinhandelsgruppe Hawesko für die ersten sechs Monate im Geschäftsjahr 2010. Eine Belebung im Großhandel und bei Ultra-Premium-Weinen führte zur Anhebung der Erwartungen für das laufende Jahr.
Der Halbjahresumsatz liegt mit 164 Mio. € um 14 % höher als im Vorjahr, das EBIT verzeichnet mit € 9,2 Mio. ein Plus von +44 % und der Konzernüberschuss nach Minderheitsanteilen beträgt € 8,0 Mio. (+103 %). Im Quartalszeitraum 1. April bis 30. Juni konnte der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal (€ 70,8 Mio.) um 18 % auf € 83,3 Mio. vor Umsatzsteuer gesteigert werden. Hauptträger dieses Wachstums war das Großhandelssegment mit einem Umsatzplus von 46 % gegenüber dem Vergleichsquartal; dabei kam dem Segment das wiedererstarkte Kundeninteresse für Ultra-Premium- und Bordeauxweine zugute. Der Versandhandel konnte 5 % zulegen, und der stationäre Weinfacheinzelhandel (Jacques’ Wein-Depot) hielt das Vorjahresniveau. Das operative Konzernergebnis (EBIT) belief sich im zweiten Quartal 2010 auf € 5,3 Mio., im Vorjahr wurden € 3,3 Mio. erzielt.

Aufgrund der Veräußerung einer Beteiligung konnte der Konzernüberschuss nach Steuern und Minderheitsanteilen für das Quartal fast verdreifacht werden – auf € 5,7 Mio. bzw. € 0,65 pro Aktie (Vorjahresquartal: € 2,1 Mio. bzw. € 0,23 pro Aktie). Somit ist es dem Hawesko-Konzern gelungen, auch für das erste Geschäftshalbjahr (1. Januar bis 30. Juni) 2010 Umsatz und Ergebnis zu steigern: Den Umsatz um 14 % auf € 164,3 Mio. (Vorjahreszeitraum: € 143,8 Mio.) und das operative Ergebnis (EBIT) um 44 % auf € 9,2 Mio. (Vorjahr: € 6,4 Mio.). Der Konzernüberschuss nach Steuern und Minderheitsanteilen konnte durch den einmaligen Ertrag im Finanzergebnis auf € 8,0 Mio. bzw. € 0,91 pro Aktie verdoppelt werden (Vorjahr: € 4,0 Mio. bzw. € 0,45 pro Aktie).

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Weinpionier Graham Beck verstorben

Graham Beck, ein Pionier der südafrikanischen Weinwirtschaft, ist im Alter von 80 Jahren in London verstorben. Der erfolgreiche Weinunternehmer wurde dort wegen einer Lungenkrebserkrankung behandelt.
Der Einstieg in das Weingeschäft erfolgte 1983 mit der Übernahme der Madeba Farm (Robertson). Graham setzte Maßstäbe bei der Produktion von Sekten nach der “Méthode Classique Sparkling wines” (Flaschengärung im Champagnerverfahren). Zum Portfolio des Weingutes Graham Beck Wines gehörten schließlich auch Güter in Franschhoek und Stellenbosch. Die letzte größere Investition war die Übernahme des renommierten Gutes Steenberg und des dazugehörenden Hotels. Graham Beck war überdies bekannt für die Unterstützung und Initiierung sozialer Projekte wie etwa das “Graham and Rhona Beck Skills Centre” in Robertson. Sein größter Erfolg im Leben sei es schließlich gewesen, “tausenden Menschen Arbeit zu geben und sie dadurch in die Lage zu versetzen, ihre Lebensumstände zu verbessern”.
(MW/Pressemitteilung)


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FORUM VINI mit erweitertem Angebot

Die Internationale Weinmesse FORUM VINI findet zum 26. Mal statt – vom 12. bis zum 14. November 2010 im Münchner M,O,C,

Erstmals wird es möglich sein, dort die Siegerweine des Großen Internationalen Weinpreises MUNDUSvini zu verkosten: Der unter der Patronage der OIV – der internationalen Organisation für Rebe und Wein in Paris – stehende Wettbewerb gilt heute als größter offiziell anerkannter Weinwettbewerb der Welt. An die Siegerweine wird seit 2001 Großes Gold, Gold und Silber vergeben. Diese können bei FORUM VINI auf einer großen Sonderfläche getestet werden.
Überdies werden zahlreiche Nachwuchswinzerinnen und -winzer mit einem eigenen Gemeinschaftsstand vertreten sein: Unter Führung des Deutschen Weininstituts DWI präsentieren sich über 20 Jungwinzer der “Generation Riesling” den rund 10.000 erwarteten Besuchern. Weitere Informationen: www.forum-vini.de (MW/Pressemitteilung)


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Weingutsaktie mit flüssigem Ertrag

Ein neues Weingut auf Mallorca bietet Rebaktien zum Kauf an. Bei der Resident Wein S.A. im Weinbaugebiet D.O. Mallorca-Binissalem können Privatpersonen und Unternehmen ab sofort Mitinhaber werden, wenn sie eine der 50.000 Rebaktien erwerben, die als erster Schritt in der 10 Hektar umfassenen Fläche des Weingutes gepflanzt werden sollen. “Einmal kaufen und ein Leben lang den eigenen Wein genießen” heißt das Konzept des Unternehmens: Langfristig soll mindestens eine Flasche Wein pro Rebstock/Aktie als Dividende garantiert werden. Noch bis zum 30. August sollen Aktienpakete (bis zu 1000 Rebaktien je Person) reserviert werden. Eine Aktie kann für 50,00 € erworben werden. Bis zur ersten Lese soll die Zeit mit Festen und Aktivitäten verkürzt werden – die gesellschaftseigene Bodega werde dabei “Mittelpunkt für regelmäßige Treffen der Aktionäre, Inselliebhaber und Weinkenner” sein. Weitere Informationen: www.wein-aktie.es
(MW/Pressemitteilung)


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Blogger an der Donau

Vom 22. bis zum 24. Oktober ist Wien Schauplatz der 3. European Wine Bloggers Conference (EWBC). Erstmals findet dieses Event außerhalb der iberischen Halbinsel statt.

150 bis 200 internationale Wein Blogger – Weinjournalisten, die vorwiegend im Internet und in ihren persönlichen Wine-Blogs schreiben – werden zu dem mehrtägigen Programm, an dem noch eifrig gefeilt und gearbeitet wird, erwartet. In den vergangenen zwei Jahren fand die Konferenz bereits in Barcelona und Lissabon statt.

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Badische Weinwerbung nimmt Fahrt auf

Die Badische Weinwerbung kommt wieder in ruhigere Fahrwasser. Zunächst hatte sich Walter Nöhren, früherer Geschäftsführer der badischen Winzergenossenschaft Oberkirch und der Weinwerbezentrale der badischen Winzergenossenschaften (WWZ), als neuer Geschäftsführer der zum 1. Januar 2009 gegründeten “Badischer Wein GmbH” um die Zuammenführung der bislang getrennten werblichen Aktivitäten von Winzergenossenschaften und Privatkellerein gekümmert. Nach dessen für viele überraschen Kündigung zum 1. September 2010 wurde als Nachfolgerin Sonja Höferlin präsentiert – bis dahin beim renommierten Würzburger VDP-Weingut Bürgerspital für Vertrieb und Marketing zuständig. Die offiziell seit dem 1. Juli 2010 als Geschäftsführerin agierende Weinfachfrau (Winzerlehre und Weinmarketing-Studium an der FH Heilbronn) mit badischen Wurzeln plädierte aktuell für eine freiwillig Weinwerbung in Südbaden und kündigte für 2010 weitere Projekte an, um für eine dauerhaft hohe Bekanntheit des badischen Weins bei den Verbrauchern zu sorgen. So soll es beispielsweise eine Broschüre über badische Spätburgunder, einen Beihefter mit den Lieblingsweinen der badischen Winzer im Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” und einen neuen Rundfunktspot geben.
(MW/Pressemitteilung)


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Erntemengen erhöht, Krise vorbei

Die erlaubten Erntemengen in der Anbauregion Champagne werden 2010 erhöht: ein Zeichen, dass die Krise vorbei sein könnte.

Der Champagnerverband UMC beschloss, die erlaubte Erntemenge pro Hektar auf 10.500 Kilogramm Trauben zu erhöhen. Das wären 700 Kilo mehr als im vergangenen Jahr. Die Entscheidung ist auch ein deutlicher Hinweis auf die wieder steigenden Champagner-Verkäufe. Für 2010 werden 315 Millionen verkaufte Flaschen vorhergesagt, 20 Millionen mehr als 2009; auch die Produktion wird sich 2010 wohl spürbar steigern. Wie Ghislain de Montgolfier, Chef der Union des Maisons de Champagne sagte, läge die Krise nun hinter dem Champagner. (WF)


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