Über 520 Aussteller aus 34 Ländern, doppelt so viele wie zur Messe-Premiere im Jahr zuvor, präsentierten ihre Weine den knapp 12.000 Besuchern der Weinmesse, die vom 4. bis zum 6. November im Hong Kong Convention and Exhibition Centre (HKCEC) stattfand.
Neuerdings gilt Hongkong als das Weinhandelszentrum für den asiatischen Wachstumsmarkt – eine positive Folge der Abschaffung der Weinsteuer durch die Hongkonger Regierung im April 2008. Allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres stiegen Hongkongs Wein-Importe um gut 40 Prozent. Daher war es keine Überraschung, dass die Messe Rekordzahlen vermeldete – sowohl bei Ausstellern als auch bei Besuchern.
Im Fokus stand 2009 das Partnerland Frankreich. Mehr als 50 französische Aussteller brachten neben hochgeschätzten Weinen, Bränden und Champagnern mit ihren Wein-Seminaren und -Verkostungen französische Lebensart nach Fernost. Mit 65 Ausstellern war auch Australien, das Partnerland der kommenden Weinmesse, sehr gut vertreten. Zudem zeigten 13 Messe-Neuzugänge, darunter Belgien, Griechenland, Libanon, Moldawien, Die Niederlande, Polen, Portugal, Rumänien oder Tunesien, was sie in puncto Wein zu bieten haben.
Die Prognosen für den asiatischen Raum ohne Japan sagen bis 2017 eine Verdoppelung des Weinkonsums auf 27 Mrd. USD vorher, für den chinesischen Markt wird im nächsten Jahrzehnt eine Steigerung des Weinkonsums auf 870 Mio. USD erwartet. Branchenexperten gehen davon aus, dass sich China und Hongkong zum achtgrößten Absatzmarkt für Wein weltweit entwickeln. (WF/Pressemitteilung)
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