Am 25. November und in der Nacht zum 26. November protestierten zahlreiche Winzer in Südfrankreich; die Zahl der Teilnehmer schwankte nach Angaben lokaler Medien zwischen 3.500 und mehr als 10.000. Betroffen war vor allem die Region um Montpellier. Mehrere Supermärkte wurden geplündert, zahlreiche Weinflaschen mit nichtfranzösischem Inhalt zerstört. Die Polizei musste teilweise Tränengas einsetzen.
Die Winzer verlangen von der Regierung in Paris Hilfsgelder sowie Steuerleichterungen und von den Supermarktketten den Verzicht auf den Import ausländischer Weine. Vor allem die Discounter stehen im Visier der Winzer; sie sollen den Erzeugern zukünftig höhere Margen zahlen. (WF)
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