Deutlicher Schrumpfungsprozess

Weineuropa ist geschrumpft. Sowohl die europäische Rebfläche als auch die Nachfrage sind zurückgegangen.

Nun veröffentlichte Zahlen der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) zeigen, dass im Jahre 2009 innerhalb der Europäischen Union rund 73.000 Hektar Weinberge aufgegeben wurden. Spanien ist besonders betroffen und verlor nach diesen Berechnungen etwa 45.000 Hektar, während die Rebfläche Italiens um knapp 12.000 und jene Frankreichs um mehr als 10.000 Hektar schrumpfte. 2010 wird sich diese Entwicklung fortsetzen.

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Weitere Spitzenmostgewichte

BadenDie Nachrichten über höchste Oechslegrade beim badischen Wein überschlagen sich derzeit – und noch immer hängen Trauben in den Weinbergen.

Nachdem die Mitarbeiter der Zeller Abtsberg Winzer eG eine Trockenbeerenauslese der Rebsorte Ruländer mit 202 Grad Oechsle vermelden konnten, freuten sich auch die Winzer der WG Burkheim: 207 Oechsle konnte ein Burkheimer Winzer am Burkheimer Feuerberg bei einer Scheurebe messen; es wurden 210 Liter Traubendickmost eingebracht. 205 Oechsle meldeten schließlich Mitglieder der Winzergenossenschaft Oberbergen für eine Müller-Thurgau Trockenbeerenauslese der Lage Oberbergener Baßgeige – mit einem Ertrag von 500 Litern.

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Heftige Winzerproteste

Wieder einmal haben Winzer im Süden Frankreichs gegen die Auswirkungen der Wirtschaftskrise und den Import ausländischer Weine protestiert. Es kam zu Ausschreitungen.

Am 25. November und in der Nacht zum 26. November protestierten zahlreiche Winzer in Südfrankreich; die Zahl der Teilnehmer schwankte nach Angaben lokaler Medien zwischen 3.500 und mehr als 10.000. Betroffen war vor allem die Region um Montpellier. Mehrere Supermärkte wurden geplündert, zahlreiche Weinflaschen mit nichtfranzösischem Inhalt zerstört. Die Polizei musste teilweise Tränengas einsetzen.

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Andachten zum Advent

BAD NENN­DORF (p­d). Die ka­th. Pfarr­ge­meinde “St.­Ma­ria. v. hl. Ro­sen­kranz” lädt herz­lich zu be­son­de­ren Ad­vent­san­dach­ten am 1. De­zem­ber um 19 Uhr, am 8. De­zem­ber um 19.45 Uhr und am 15.­De­zem­ber um 19 Uhr in ihre Kir­che in Bad Nenn­dorf, Lin­den­al­lee 3, ein. In den von zwei Frauen der Ge­meinde ge­stal­te­ten Fei­ern wer­den ad­vent­li­che Ge­schich­ten, be­sinn­li­che Mu­sik und ge­mein­sa­mes Sin­gen und Be­ten hel­fen, ge­mein­sam Ab­stand zu ge­win­nen von den hek­ti­schen Ta­gen in der vor­weih­nacht­li­chen Zeit.

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Hamburger Fachschule gewinnt

Das Team der Hotelfachschule Hamburg, Jil Hartmann, Romy Meischner und Tim Hollborn, gewinnt den diesjährigen Champagne-Wettbewerb der DEHOFA-Hotelfachschulen.

Das Finale des Champagne-Wettbewerbs 2009 fand am 12. November in der Hotelfachschule Heidelberg statt. Neben den Präsentationen der Projekte durch die fünf Teams standen eine Blindverkostung von vier Champagne-Weinen sowie Champagne-Empfehlungen zu einem Menü mit fünf Gerichten auf dem Prüfungsprogramm.

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Rekordmesse

Die Hong Kong International Wine & Spirits Fair 2009 meldete Rekordzahlen und beweist damit die wachsende Bedeutung Asiens für den Weinhandel.

Über 520 Aussteller aus 34 Ländern, doppelt so viele wie zur Messe-Premiere im Jahr zuvor, präsentierten ihre Weine den knapp 12.000 Besuchern der Weinmesse, die vom 4. bis zum 6. November im Hong Kong Convention and Exhibition Centre (HKCEC) stattfand.

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Doppelt ausgezeichnet

Die Südtiroler Winzer sind zweifach begeistert – aufgrund des guten Jahrgangs 2009 und wegen der aktuellen Bewertungen der Weinführer.

Die Südtiroler Jungweine des Jahrgangs 2009 bergen offenbar viel Potenzial. Erste Analysen und sensorische Prüfungen lassen die Südtiroler Weinproduzenten auf einen sehr guten Jahrgang hoffen. Das Traubengut wurde gut zehn bis 20 Tage früher gelesen als im langjährigen Schnitt. Armin Dissertori, der Präsident des Konsortiums Südtiroler Wein, zieht deshalb ein optimistisches Fazit: “Der Jahrgang 2009 ist mengenmäßig ungefähr gleich wie im letzten Jahr ausgefallen. Durch die relativ frühe und schnelle Blüte und den warmen und schönen Sommer war der Reifeverlauf dieses Jahr relativ schnell und wies einen Vorsprung in Vergleich zu 2008 von ca. zwei Wochen auf. Der Jahrgang verspricht insgesamt von sehr guter Qualität zu werden.”

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Weitere Weine mit Antibiotikum

Das Landesuntersuchungsamt (LUA) Rheinland-Pfalz hat bei weiteren Weinen den antimykotischen Wirkstoff Natamycin gefunden. Wie von Wein-Plus mehrfach berichtet, handelte es sich bereits bei den bisherigen Funden um argentinische Weine. Die zwei weiteren positiven Proben betreffen ebenfalls Rotweine aus Argentinien. Nachgewiesen sei Natamycin bislang in folgenden Weinen: Villa Paola, 2008, San Rafael (Losnummer: LOT N° 01/2009), Villa Atuel, 2008, San Rafael, Syrah Merlot (L-WT1377), Legend of Polo, 2007, Mendoza, Malbec (L 76605) und Terra Nova, 2008, Mendoza, Malbec (L: 90.0789). Die Weinüberwachungsbehörden in den betroffenen Ländern (Großbritannien, Dänemark, Österreich und Russland) wurden informiert“, so die Pressesprecherin des LUA. Alle Weine seien – soweit im Zugriff der rheinland-pfälzischen Behörden – von den Verantwortlichen aus dem Handel zurückgerufen worden. Das LUA habe seit Anfang November 146 Weine aus Drittländern untersucht und 5 davon beanstandet. 41 untersuchte Weine aus der EU und 29 untersuchte deutsche Weine seien frei von Natamycin gewesen. Die Koblenzer verweisen darauf, dass von dem Natamycin im Wein zwar keine Gesundheitsgefahr ausgeht. In Europa ist es allerdings verboten, Wein mit diesem Antimykotikum zu behandeln oder in Verkehr zu bringen. Importeure und Händler hätten nun vorsorglich (Eigen-)Initiative ergriffen und lassen die Weine aus ihrem Portfolio bei privaten Labors testen. In Argentinien solen laufen ebenfalls Recherchen laufen, um herauszufinden, wie das Natamycin in die Weine gelangen konnte. Möglicherweise soll das über RTK (rektifiziertes Traubenmostkonzentrat) geschehen sein, das mit Natamycin behandelt wurde. Die definitiven Ursachen sind derzeit aber noch nicht bekannt.
(MW/Pressemitteilung)


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