Beschreibung
Die Rambutan gehört zu der selben Pflanzengruppe wie die Litschi und ist ihr auch in Aussehen und Geschmack ähnlich. Rambutans sind rundlich ovale, bis zu 5cm große Früchte. Die rote Schale ist fest und in viele kleine Felder unterteilt. Jedes dieser Felder ist in einen langen, weichen roten oder gelben Stachel ausgezogen. Die Stacheln stehen nicht von der Frucht ab, sondern kräuseln sich um die Schale. Wegen dieser weichen Auswüchsen wird die Rambutan auch “Haarige Litschi” genannt.
Verwendung
Wie bei der Litschi muß man zunächst die Schale öffnen. Dazu ritzt man sie mit einem scharfen Messer ein und klappt die beiden Seitenhälften auseinander. Zum Vorschein kommt das gelbliche, etwas durchscheinende, saftige Fruchtfleisch. Im Inneren befindet sich ein großer, ungenießbarer Same, der von einer dünnen, bräunlichen Hülle umgeben ist, die manchmal schwer vom Fruchtfleisch abzulösen ist. Am besten ißt man die Rambutan als frisches Obst. Auf jeden Fall sollen die Früchte gut gekühlt verzehrt werden.
Gesundheitlicher Wert
Sie sind leicht verdaulich und reich an wichtigen Mineralstoffen, vor allem an Calcium und Eisen, sind aber VitaminC-reicher als die artverwandten Litschi.
Lagerung/Haltbarkeit
Die Früchte kommen bei uns in Kunststoffolie dicht verpackt an, so daß sie frisch und die Stacheln weich bleiben. Sobald die Früchte an der Luft gelagert werden, verfärben sie sich bräunlich und die Stacheln werden trocken und brüchig. Rambutans sollte man innerhalb weniger Tage verzehren. Dicht verpackt lassen sie sich im Kühlschrank noch eine bis zwei Wochen lagern.
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