Die Prädikatsweingüter haben Befürchtungen hinsichtlich der jüngsten Pläne des rheinland-pfälzischen Weinbauministeriums und der Weinbauverbände. Im Zuge der Anpassung des Landesweinrechts an die EU-Weinmarktordnung sollen neue Hektarhöchsterträge festgesetzt werden, die nach Meinung der Prädikatsweingüter dafür sorgen, dass die Menge an Wein deutlich wächst und die Qualität sich ebenso deutlich verschlechtert.
Nach den vorgestellten Plänen soll es nun möglich sein, Rebsortenweine mit 125 hl/ha statt wie bisher mit maximal 105 hl/ha zu produzieren. “Wir befürchten, dass der Markt diese Mengen nicht aufnehmen wird und einen Preisverfall nach sich zieht”, so Steffen Christmann, Präsident des VDP.
Die Forderung der Prädikatsweingüter: Im Rahmen der endgültigen Regelungen, die im kommenden Jahr zu treffen sind, muss unbedingt der Ertrag für Qualitätswein mit Anbaugebiets- und Bereichsnennung auf 90 hl/ha, mit Ortsnennung auf 75 hl/ha und mit Lagennennung auf 60 hl/ha gesenkt werden, um der Wertigkeit der Herkunft Rechnung zu tragen. (WF/Pressemitteilung)
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